So werden wir verschaukelt

Seit Jahren predigt man uns das Sparen, um den Staatshaushalt in Ordnung zu bringen, der 200 Millionen im Minus steht. Das akzeptieren notgedrungen alle. Und alle sind bereit ihren Beitrag zu leisten. Da wird Wohnbauförderung gekürzt (-3.3 Mio. Fr.), Beihilfe für die Landwirtschaft zusammengestrichen (-400’000 Fr.), Schülerskikurse reduziert (-100’000 Fr.), Sportförderung runtergefahren (-500’000 Fr.).

200 Mio. Schulden, aber 500 Mio. für Luxusrenten

Aber wir fühlen uns verschaukelt, wenn man jetzt plötzlich 500 Millionen Franken in die Beamten-Pensionskasse reinbuttern will! Die Regierung schlägt nämlich vor, das Pensionskassen-Loch zu stopfen, in dem über 300 Millionen Franken aus dem Volksvermögen in die Pensionskasse geschoben werden. Das macht 9000 Franken pro Kopf der Bevölkerung. Und damit in Zukunft weiter luxuriöse Renten bezahlt werden können, schlägt die Regierung vor, jährliche (!) Mehrkosten in Höhe von 25 Millionen Franken (im Vergleich zu 2008) in Kauf zu nehmen. Denn die neuen Luxusrenten sollen über massiv erhöhte Arbeitgeberbeiträge finanziert werden. Macht für die Jahre bis 2020 total 175 Millionen Franken Mehrkosten. Allein bis ins Jahr 2020 wird uns die Luxuskasse also rund eine halbe Milliarde Franken kosten (Da sind wir schon bei 14’000 Franken pro Kopf)!

Gerechte Lastenverteilung

Wenn auch Sie der Meinung sind, dass hier mit unterschiedlichen Ellen gemessen wird, dann unterstützen Sie uns auf www.beamtakassa.li. Die Vertraulichkeit Ihrer Angaben garantieren wir. Wir fordern faire Renten und eine gerechte Verteilung der Lasten auf Versicherte, Pensionisten und Volksvermögen. Wenn nötig, werden wir die unausgewogene Regierungsvorlage bekämpfen und eine Volksinitiative starten. Helfen Sie uns dabei!

Konto-Nr.: 92161700.2001, Liechtensteinische Landesbank