Sichere Stelle, dafür weniger Lohn?

«Wer beim Staat arbeitet, hat zwar eine sichere Stelle, muss aber dafür beim Lohn Abstriche machen», heisst es landläufig. Darum hat die Politik ihren Angestellten andere Zückerchen gegeben. Zum Beispiel eine vergoldete Pensionskasse, bei der Renten ausbezahlt werden, die massiv höher sind als Arbeiterrenten!

Dabei ist es gar nicht wahr, dass man beim Staat weniger verdient als in der Privatwirtschaft. Das gibt sogar die Regierung im “Massnahmenpaket II” zu: “Es darf also festgehalten werden, dass die Landesverwaltung gerade in den tieferen Lohnkategorien als attraktiver Arbeitgeber angesehen werden kann.”

Staatsangestellte erhalten also gute Löhne. Dazu erhalten sie so hohe Renten, dass diese ein gigantisches 300-Millionen-Loch in die Kasse gerissen haben. Im Gegensatz zu Arbeitern und Angestellten in der Privatwirtschaft erhalten Beamte nämlich viel mehr Rente ausbezahlt, als sie je einbezahlt haben. Das Loch sollen nun, so schlägt es die Regierung vor, wir Steuerzahler stopfen. Arbeiter und Angestellte mit teilweise massiv kleineren Rentenansprüchen sollen die heutigen Luxusrenten der Beamten finanzieren. Das ist unfair und unsolidarisch! Wir fordern darum faire Renten für Beamte.

Auch in Zukunft sollen Staatsangestellte mit Luxusrenten beglückt werden, von der die meisten in der Privatwirtschaft angestellten nur träumen können. Im Mai wird das neue Luxusrenten-Gesetz im Landtag behandelt. Helfen Sie mit, das Schlimmste zu verhindern, in dem Sie unsere Kampagne für faire Renten auf www.beamtakassa.li unterstützen.

Konto-Nr.: 92161700.2001, Liechtensteinische Landesbank