Arbeiter 1 – Beamte 3

Rund eine halbe Milliarde Franken sollen wir Steuerzahler aufbringen, damit sich die Staatsangestellten auch weiterhin schöne Luxusrenten gönnen können. Wenn man die Regierungsvorlage zum Milliardendebakel Pensionskasse liest, klingt es ganz anders. Man könnte fast Mitleid mit den Beamten kriegen: Die armen Staatsangestellten müssten nämlich eine Rentenreduktion in Kauf nehmen und würden dadurch mit 200 Millionen Franken zur Sicherung der Beamtakassa beitragen, behauptet die Regierung. Die Realität sieht freilich ganz anders aus: Heute erhalten Staatsangestellte eine Rente die bis drei Mal höher (!) ist als eine Arbeiterrente. Künftig müssten Sie sich insofern bescheiden, als dass Sie nur noch maximal das Zweieinhalbfache einer Arbeiterrente erhielten.

Luxusrenten kosten 9’000 Franken pro Kopf

Die heute Monat für Monat ausgeschüttete Dreifach-Rente wurde durch die Staatsangestellten und den Staat nie ausfinanziert. Darum klafft jetzt das monströse 300-Millionen-Loch in der Beamtakassa. Das soll jetzt der Steuerzahler stopfen. Das heisst, alle Liechtensteiner, Babys und Kinder inklusive, sollen die Luxusrenten von heute mit 9‘000 Franken pro Kopf mitfinanzieren, obwohl die meisten von ihnen entweder eine kleinere oder gar keine Rente erhalten.

Wir wollen faire Renten für alle

Die geplante Zweieinhalbfach-Rente sollen natürlich auch wir Steuerzahler finanzieren: 25 Millionen Mehrkosten im Jahr. Allein bis ins Jahr 2020 würde diese neuen Luxusrenten 175 Millionen Mehrausgaben verursachen! Wenn wir das zulassen, haben wir bald griechische Verhältnisse hier in Liechtenstein.

Damit es nicht so weit kommt, müssen die Beamtenrenten denjenigen in der Privatwirtschaft angeglichen werden. Nur das ist fair und solidarisch! Unterstützen auch Sie unsere Kampagne “Ja zu fairen Renten” auf www.beamtakassa.li, um zu verhindern, dass weiterhin auf Kosten unserer Kinder und Enkel nicht bezahlbare Luxusrenten ausgeschüttet werden.

Konto-Nr.: 92161700.2001, Liechtensteinische Landesbank